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Abgeschlossene Projekte zur Medizintechnik

Medizintechnik

Aktive Mikrooptiken

Bild zum Projekt Aktive Mikrooptiken

Bearbeitung:

IMPT

Laufzeit:

ab 2009

Förderung durch:

DFG

Kurzbeschreibung:

In dem Teilprojekt „Elektromagnetische Ansteuerung von Mikrooptiken: Adaptive Systeme auf der Basis ferrofluidischer Aktoren“ des SPP 1337 „Aktive Mikrooptik“ entwickelt und fertigt das Institut für Mikroproduktionstechnik (IMPT) einen Mikroaktor. Durch Bestromen des Mikrospulenarrays, das Bestandteil des Mikroaktors ist, wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Dieses verschiebt ein Ferrofluid in einem Mikrokanal. Die Bewegung der ferrofluidischen Flüssigkeitssäule bewirkt eine Verdrängung einer optisch aktiven Flüssigkeit in dem Mikrokanal, welcher aus PMMA gefertigt ist. Für die Modellierung des Mikrospulenarrays wurden erfolgreich FEM-Analysen zur Simulation des erzeugten magnetischen Feldes und der Temperatur durchgeführt. Aus den Simulationsergebnissen wurde das Design für die Fotolithografiemasken abgeleitet. Für die Herstellung des Mikroaktors wurde eine Prozessfolge aufgestellt und die Dünnfilmprozesse für die Fertigung optimiert. Die Fertigung erster Aktoren ist abgeschlossen und es wurde mit den gewonnen Erfahrungen eine Designoptimierung durchgeführt. Die ersten optimierten Aktoren werden fertiggestellt und werden getestet. Im nachfolgenden Schritt der Systemintegration bilden zwei Mikroaktoren eine Sandwichstruktur in deren Mitte sich die Mikrokanalstruktur befindet.

 

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Medizinische Bildverarbeitung

Bild zum Projekt Medizinische Bildverarbeitung

Bearbeitung:

TNT

Laufzeit:

2007 - 2010

Förderung durch:

Philips

Kurzbeschreibung:

Bei einer automatischen bildbasierten Analyse der Wirbelsäule, welche für viele orthopädische Anwendungen verwendet wird, bildet eine genaue Segmentierung der einzelnen Wirbel die Grundlage. Darüber hinaus ist die Wirbelsäule von großem Interesse, da sich über die einzelnen Wirbel der gescannte Bildbereich zuordnen lässt. Um aus mittels Computer Tomographie (CT) erstellten Bilddaten die relevante Information extrahieren zu können, wird Vorwissen eingebracht. Ein Ansatz für eine automatische Analyse medizinischer Bilddaten ist deshalb das Verwenden von anatomischen Modellen. In den Philips Forschungslaboratorien in Hamburg wurden Oberflächenmodelle von allen presakralen Wirbeln erstellt und in den Segmentierungsprozess integriert.

 

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Optisch kontrollierte, automatisierte Insertion einer Cochlear Implant Elektrode

Bild zum Projekt Optisch kontrollierte, automatisierte Insertion einer Cochlear Implant Elektrode

Bearbeitung:

imes

Laufzeit:

2006 - 2008

Förderung durch:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kurzbeschreibung:

Die bislang einzig wirksame Behandlung von hochgradiger Schwerhörigkeit oder Taubheit besteht in der Implantation eines Multielektrodenarrays in die Hörschnecke (Cochlear Implant, CI), mit dem der Hörnerv elektrisch stimuliert wird. Im Rahmen des im Projekt „Roboterassistierte Chirurgie“ verfolgten Ansatzes eines minimalinvasiven Eingriffes stellt sich das Problem einer Insertion des Implantates durch den gebohrten, engen Stichkanal. Das Projekt wird in Kooperation mit der HNO-Klinik der MHH durchgeführt.

 

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